Handy & Internet nutzen

Stets und ständig erreichbar zu sein, hat seinen Preis. Trotzdem müssen Handy und Co. nicht zur Kostenfalle oder zum Sicherheitsrisiko werden.

    Die Wahl des Vertrags entscheidet beim Handy über die laufenden Kosten, die später regelmäßig bezahlt werden müssen. Stiftung Warentest hat ermittelt, dass sich jedoch für viele Menschen ein Handyvertrag kaum noch lohnt, denn Prepaid-Tarife sind so günstig wie nie. Rund 9 Cent pro Gesprächsminute und SMS zahlen Kunden bei günstigen Anbietern. Eine Übersicht über die günstigsten Anbieter.

    Den Lieblingshit aufs Handy - das kann jede Menge Geld kosten. Wer böse Überraschungen vermeiden will, schaut sich das Kleingedruckte ganz genau an! Viele Anbieter verstecken wichtige Informationen per Sternchen irgendwo am unteren Rand von Prospektseite, Anzeige oder Internetauftritt, obwohl mittlerweile deutlich erkennbar sein muss, dass man etwas kostenpflichtig bestellt. Falls es trotzdem Probleme gibt: Verbraucherzentralen helfen weiter.

    Was man unbedingt wissen sollte und wie sich Klingelton- oder Download-Abos kündigen lassen, können Sie nachlesen.

    Mit der Tastenkombination *#06# kann die Seriennummer des Handys aufgerufen werden. Diese Nummer sollte man notieren und aufbewahren. Wird ein Handy gestohlen, muss man die Seriennummer dem Telefonhändler oder Hersteller melden. Dieser kann dann das Handy vollständig blockieren, auch wenn der Dieb eine neue SIM-Karte einsetzt.

    Vorsicht, wenn es im Internet „kostenlos“ und „gratis“ heißt. Mit zahlreichen Tricks versuchen dubiose Anbieter Internetnutzer dazu zu bringen, Namen, Adresse und Geburtsdatum einzugeben. Sobald die Betreiber der Seiten die persönlichen Daten haben, verschicken sie gefälschte Rechnungen. Wie man sich dagegen zur Wehr setzt, lesen Sie auf den Seiten der Verbraucherzentrale Hamburg.

    Musikstreaming-Dienste liegen im Trend: Auf Plattformen wie Spotify, Napster, Deezer, Qobuz, Juke, Xbox Music (Microsoft), Apple Music oder Play Music (Google) können Nutzer auf eine riesige Musikauswahl im Netz zugreifen, ohne jeden Song einzeln kaufen zu müssen.

    Viele Dienste bieten den Service kostenfrei an – jedoch ist die Funktion dann meist eingeschränkt nutzbar und es gibt Werbeunterbrechungen. Mit einer Flatrate (rund 10 € pro Monat) können Musikfans mit PC, Smartphone oder Tablet auf das Angebot zugreifen.

    Diverse Anbieter stellen Filme und Serien kostenpflichtig als Stream zur Verfügung. Das Portal www.streamcatcher.de hilft die zahlreichen Streaming-Dienste zu vergleichen, um den günstigsten Anbieter zu finden. Neben der Verfügbarkeit werden auch die Preise für einen Einzelabruf und eine Flatrate angezeigt.

    Rund um die Uhr auch im Ausland einkaufen: Das Internet hat viele Vorteile. Aber was ist mit den Risiken? Schlechter Service, Produkt kaputt oder es kommt nicht an. Wer EU-weit online problemlos bestellen will, sollte ein paar Regeln befolgen, die eine europäische Initiative zum Schutz der Verbraucher zusammengestellt hat.

    Wer soziale Netzwerke wie Instagram, Twitter, Facebook oder Google+ nutzt, lässt die gesamte Internetwelt an seinem Leben teilhaben. Sind die eigenen Daten erst einmal im Web veröffentlicht, hat man darüber keine Kontrolle mehr.

    An ein paar Spielregeln für das Internet sollte man sich auf jeden Fall halten, um sich vor unliebsamen Überraschungen zu schützen – z. B. sollte man nie Abwesenheiten von Haus oder Wohnung veröffentlichen und auch nicht per Anrufbeantworter oder bei Facebook, Twitter und Co. mitteilen. Auch Diebe wissen, wie man soziale Netzwerke nutzt.

    Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik hat Tipps zusammengestellt, um soziale Netzwerke sicher zu nutzen.

    Eines der größten Probleme im Internet ist das Phishing, das illegale „Abfischen“ von sensiblen Daten. Phishing-Mails sehen mit Firmenlogo oder namentlicher Anrede häufig täuschend echt aus. Als Bank oder andere Firma getarnt, fordern Betrüger den Empfänger per E-Mail auf, seine Adress-, Konto- und/oder Zugangsdaten zu aktualisieren. Klicken Sie keinesfalls auf Links oder Anhänge und antworten Sie nicht auf die E-Mail. Sind Sie unsicher, wenden Sie sich telefonisch oder brieflich an Ihr Geldinstitut oder das Unternehmen.

    Mehr Infos zum Schutz vor Phishing beim Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik.
    Die Verbraucherzentrale NRW informiert im Phishing Radar über aktuelle Fälle. 

    „Aktive Inhalte" wie Java-Applets, ActiveX-Controls, JavaScript und VBScript erlauben fremden Rechnern, auf Ihren Computer zuzugreifen. Sicherheitsexperten empfehlen deshalb, „aktive Inhalte“ prinzipiell auszuschalten. Wie das funktioniert, erläutert das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI).

    Gut zu wissen: Anrufe mit dem Handy zu sogenannten „Servicediensten“, deren Rufnummern mit 0180-1 bis 0180-5 beginnen, dürfen höchstens 42 Cent pro Minute kosten. Für Anrufe aus dem Festnetz gelten schon länger Obergrenzen. Die Telefonate werden entweder pro Minute oder pro Anruf berechnet. Die Rufnummern 0180-1, -3 und -5 kosten pro Minute bis zu 14 Cent, die Rufnummern 0180-2 und -4 pro Anruf maximal 20 Cent.
     
    Seit 2013 dürfen Warteschleifen für Sondernummern wie 0180- oder 0900- kein Geld mehr kosten. Erlaubt sind Warteschleifen bei Ortsnetzrufnummern und wenn das Gespräch als Block und nicht nach Zeit abgerechnet wird.

    Mit Freunden chatten, Infos oder Fotos austauschen - für viele Menschen sind die sozialen Netzwerke eine tolle Möglichkeit, Kontakte zu pflegen. Doch wie sicher sind Sie im Internet unterwegs? Machen Sie den Test und finden Sie heraus, wie gut Sie sich und Ihre Daten bereits jetzt schützen.

WARENKORB

Ratgeber

Onlineplaner

Vorträge

Faktenbox Geld

Infothek

Foren

Über uns

Presse

RSS-Feeds von Geld und Haushalt hier kostenlos abonnieren:

RSS-Feed Presse RSS-Feed Verbrauchertipps