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Bei der Kontowahl sollte man auch berücksichtigen, wie viel Geldautomaten zur Verfügung stehen.
Artikel 3 Min. Lesezeit

Welches Konto passt zu mir?

Bei der Kontowahl sollten Sie sich überlegen, was für Sie besonders wichtig ist. Ein gutes Filialnetz, viele Geldautomaten, ein großer Dispo, sicheres Online-Banking oder die kostenlose Kreditkarte für Bargeld im Ausland? Entscheiden Sie, welche Leistungen für Sie Priorität haben und suchen Sie sich Ihr Konto danach aus.

Girokonto ist nicht gleich Girokonto. Sie können zwischen unzähligen Preismodellen und Serviceleistungen wählen. Jedes Paket kann dabei viel oder wenig kosten. Folgende Punkte sollten Sie bei der Kontowahl beachten:

Einzelkonto oder Gemeinschaftskonto:

Beim sogenannte „Oder-Konto“ sind beide Partner Kontoinhaber und können selbstständig über das Geld verfügen. Die eingeräumte Kontoüberziehung (Dispo) darf auch von beiden genutzt werden, deshalb sollten Sei vorher über den Umgang damit sprechen. Möchte jeder ein Einzelkonto haben, kann man dem Partner eine Kontovollmacht erteilen.

Pauschalpreis oder Einzelabrechnung:

Beim Girokonto mit Pauschalpreis zahlen Sie einmal im Vierteljahr für alles. Darin sind die Kosten für Kontoführung, Überweisungen usw. enthalten. Welche Leistungen inklusive sind, müssen Sie im Detail erfragen und mit anderen Angeboten vergleichen. Beim Girokonto mit Einzelabrechnung zahlen Sie einen geringeren Grundpreis. Jede weitere Leistung kostet dann extra. Das ist vorteilhaft, wenn Sie die Dienstleistung Ihres Kreditinstituts nur selten in Anspruch nehmen. Wenn Sie online viel selbst erledigen, können Sie Geld sparen.

Filialen: wie viele, in der Nähe?

Legen Sie Wert auf eine persönliche Beratung, sollten Sie bei Ihrer Kontowahl nach Geldinstituten Ausschau halten, die ein dichtes Filialnetz bieten und Sie vor Ort beraten können.

Geldautomaten: wie viele, welche Kosten?

Wenn Sie häufig mit Bargeld zahlen, sollten Sie darauf achten, dass Sie an vielen Automaten kostenfrei Geld abheben können. Viele Kreditinstitute gehören entsprechenden Verbünden an. Innerhalb jedes Verbunds können die Kunden kostenlos Bargeld abheben. Die Sparkassen verfügen über das dichteste Netz, gefolgt von den Genossenschaftsbanken. Verschiedene Privatbanken haben sich zu den Verbünden „Cash Group“ sowie „Cash Pool“ zusammengeschlossen.

Dispositionskredit: wie hoch, wie teuer?

Zu Ihrem Girokonto bekommen Sie bei entsprechender Kreditwürdigkeit eine eingeräumte Kontoüberziehung (Dispositionskredit oder auch Dispo). Damit können Sie die Zeit überbrücken, wenn es mal mit dem Geld mal knapp wird.

Transparenz in Vergleichsportalen

Mit der sogenannten Vergleichswebsiteverordnung ist es für Verbraucher leichter, Angebote zu vergleichen. Zertifizierte Vergleichsportale müssen dann unabhängig betrieben werden und Provisionen dürfen einen Vergleich nicht beeinflussen. Erfüllt ein Vergleichsportal die Kriterien, kann es zertifiziert werden. Anhand des Zertifikats können Verbraucher schnell erkennen, ob das Portal auch tatsächlich das beste Angebot herausfiltert.

Kreditkarte: welche Leistung, wie teuer?

Preise für Kreditkarten setzen sich in der Regel aus regelmäßigen Kosten (z. B. Jahrespreis) und Kosten für die Nutzung zusammen. Manchmal sind Kreditkarten auch kostenlos im Konto inbegriffen. Bevor Sie sich für eine Kreditkarte entscheiden, sollten Sie überlegen, wo (Europa, außereuropäisches Ausland) und wie (Online-Zahlungen, Bargeldauszahlung) Sie die Karte nutzen möchten. Manchmal ist es sinnvoller, erst einmal das richtige Girokonto zu finden und die Kreditkarte unabhängig vom Konto bei einem anderen Institut zu beantragen.

Geld im Ausland: wie teuer?

Sind Sie viel auf Reisen, ist es für Sie wichtig, im Ausland günstig an Geld zu kommen. Innerhalb Europas können Sie in vielen Geschäften bargeldlos mit Ihrer Debitkarte (Girocard) bezahlen. Viele Kreditinstitute haben Partnerbanken im Ausland, an denen Kunden kostenfrei oder günstig Bargeld abheben können.

Zusatzkosten: wie hoch, wofür?

Auch wenn auf dem Konto „kostenlos“ draufsteht, können Zusatzkosten entstehen. Zum Beispiel wenn Sie Kontoauszüge nur noch online kostenfrei zur Verfügung gestellt bekommen, der postalische Versand aber etwas kostet. Schauen Sie sich dazu das aktuelle Preis- und Leistungsverzeichnis Ihres Geldinstituts an und überlegen Sie, was Ihnen die einzelnen Leistungen Wert sind.

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