So ziehen Sie Ihr Konto einfach um
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So ziehen Sie Ihr Konto einfach um

Viele Verbraucher scheuen die Mühe, ihre Bankverbindung zu wechseln. Doch bei einem Kontowechsel sind das bisherige und das neue Kreditinstitut gesetzlich verpflichtet, Ihnen den Kontowechsel zu erleichtern. Dazu stellen sie einander die erforderlichen Informationen bereit und unterstützen Sie dabei, alle Zahlungen auf das neue Konto umzustellen. Geht beim Kontowechsel etwas schief, haften das alte und das neue Kreditinstitut.

Ihr Kreditinstitut muss Ihnen einmal im Jahr eine aktuelle Auflistung der Kosten für Ihr Girokonto zur Verfügung stellen und ist dazu verpflichtet, Ihnen den Kontowechsel einfach zu machen. Sobald Sie sich für ein neues Kreditinstitut und einen Kontowechsel entschieden haben, sprechen Sie Ihre neue Bank oder Sparkasse an. Sie leitet den Kontowechsel ein, sobald Sie das Formular der gesetzlichen Kontenwechselhilfe unterschrieben haben. Im Rahmen des Kontowechsels können Sie dann Daueraufträge, Lastschriften und Überweisungen auswählen, die in Zukunft von Ihrem neuen Konto ausgeführt werden sollen. Von Ihrem alten Kreditinstitut bekommen Sie dazu eine Liste mit allen Zahlungen der letzten 13 Monate. Aus dieser Liste können Sie auch die Zahlungspartner auswählen, die über Ihren Kontowechsel und Ihre neue Kontoverbindung informiert werden sollen. Das neue Kreditinstitut übernimmt die Benachrichtigung für Sie.

Transparenz in Vergleichsportalen

Mit der sogenannten Vergleichswebsiteverordnung ist es für Verbraucher leichter, Angebote zu vergleichen. Zertifizierte Vergleichsportale müssen dann unabhängig betrieben werden und Provisionen dürfen einen Vergleich nicht beeinflussen. Erfüllt ein Vergleichsportal die Kriterien, kann es zertifiziert werden. Anhand des Zertifikats können Verbraucher schnell erkennen, ob das Portal auch tatsächlich das beste Angebot herausfiltert.

Kontowechsel geht auch digital

Einige Kreditinstitute bieten neben der gesetzlichen Kontenwechselhilfe auch einen freiwilligen Service an und unterstützen ihre Kunden beim Wechsel. Das geht dann häufig direkt online. Dabei arbeiten die Institute teilweise mit Dienstleistern zusammen, die den Wechsel übernehmen. Der Ablauf ist ähnlich wie bei der gesetzlichen Kontenwechselhilfe per Formular. Die Banken und Sparkassen sind bei diesem zusätzlichen Service aber nicht an die gesetzlichen Vorgaben gebunden.

Beim Kontowechsel ist das richtige Timing wichtig.

Sie können auswählen, ab wann das alte Konto keine Zahlungen mehr annimmt und ab wann es aufgelöst werden soll. Für das neue Konto wählen Sie den Termin aus, ab dem Zahlungen von Ihrem neuen Konto durchgeführt werden dürfen. Denken Sie daran, dass Sie Ihr neues Girokonto die ersten paar Tage nach Eröffnung nur eingeschränkt nutzen können. Denn es kann einige Zeit dauern, bis Sie Ihre neue Girocard (Debitkarte), Kreditkarte und Online-Zugänge zugeschickt bekommen. Kündigen Sie das alte Konto deshalb nicht direkt.

Am besten ist es, wenn sich die Laufzeit von altem und neuem Konto etwas überlappen.

Lassen Sie außerdem noch etwas Guthaben auf Ihrem alten Konto, solange es nicht gekündigt ist. Damit vermeiden Sie kostenpflichtige Rückbuchungen, wenn das Konto nicht gedeckt ist. Das Guthaben von Ihrem alten Konto wird beim Kontowechsel dann automatisch auf Ihr Neues überwiesen.

Gute Gelegenheit, um Verträge zu prüfen
Übrigens: Ein Kontowechsel ist eine gute Gelegenheit, sämtliche Mitgliedschaften, Versicherungen und Abonnements zu überprüfen: Stimmen die Konditionen noch? Wird das Angebot überhaupt noch genutzt? Wann kann gekündigt werden? Außerdem können Sie die Liste mit allen ein- und abgegangenen Zahlungen nutzen, um schnell Ihre festen Ausgaben im Haushaltsbuch aufzustellen.

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