Auto fahren

Benzin ist teuer: Gerade beim Autofahren zahlt man für scheinbar kleine Nachlässigkeiten mit einem unnötig hohen Spritverbrauch. Doch das können Sie vermeiden!

    Indem Sie unnötigen Ballast vor dem Fahren entfernen, können Sie viel Benzin sparen: 100 kg Gewicht kosten etwa 0,5 l / 100km mehr . Dachgepäck schränkt die Aerodynamik ein: Drei Fahrräder auf dem Dach bedeuten bei Tempo 100 einen Mehrverbrauch von 4 l / 100 km. Selbst ein unbeladener Skihalter erhöht den Verbrauch eines Mittelklassewagens um etwa 1 l.

    Der Verkehrsclub Deutschland e. V. (VCD) nimmt jährlich über 350 Pkw-Typen unter die Öko-Lupe und gibt Entscheidungshilfen für den umweltbewussten Autokauf. Die aktuelle VCD-Auto-Umwelt-Liste kann online bestellt werden.

    Erst nach 4 km ist der Motor betriebswarm und der Verbrauch hat sich normalisiert. Daher gilt: kurze Strecken lieber zu Fuß oder mit dem Fahrrad zurücklegen.

    Niedrigtouriges Fahren ist das A und O einer umweltverträglichen Fahrweise. Mit einer geringeren Drehzahl zu fahren, spart bis zu 30% Sprit und schont den Motor. 2000 Umdrehungen pro Minute reichen im Stadtverkehr aus.

    Weitere Tipps gibt's vom Verkehrsclub Deutschland.

    Auch für Landstraße und Autobahn gilt: je niedriger die Drehzahl und damit das Tempo, desto mehr sparen Sie beim Fahren. Als Orientierung können folgende Werte gelten: auf Landstraßen maximal 80 km/h, auf Autobahnen maximal 120 km/h.

    Je stärker die Lichtmaschine durch elektrische Verbraucher belastet wird, desto höher ist der Kraftstoffverbrauch. Größter Stromfresser ist die Klimaanlage, die den Verbrauch im Stadtverkehr um bis zu 1,8 l / 100 km erhöht. Auch jeder kleine Motor - z.B. für den Scheibenheber - erhöht den Verbrauch. Vergessen wird oft die Heckscheibenheizung. Die verbraucht pro Stunde ca. 0,1 l Sprit. Umgerechnet auf den Stadtverkehr sind das 0,3 bis 0,4 l / 100 km.

    Wenn sich absehen lässt, dass Sie zum Beispiel an einer roten Ampel mehr als 10 Sekunden stehen, sollten Sie den Motor abstellen. Beim anschließenden Motorstart auf keinen Fall Gas geben.

    Wer in einem EU-Land unverschuldet in einen Verkehrsunfall verwickelt wird und Schaden erleidet, kann sich in Deutschland an den Beauftragten der Haftpflichtversicherung des jeweiligen Landes wenden. Wer das ist, erfährt man unter zentralruf.de. Reguliert wird nach dem Recht des Landes, in dem sich der Unfall ereignete.

    Kostenlose Routenplaner helfen, die optimale Reisestrecke zu finden. Einen schnellen Überblick erlaubt google Maps. Der Falk-Verlag und Michelin bieten zu den Routenvorschlägen nützliche Zusatzinfos wie Übernachtungsmöglichkeiten.

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