Gewohnheiten ändern

Das Einmaleins des Budgets von Geld und Haushalt zeigt, wie man mit etwas Psychologie viel sparen kann. Sparen beginnt nämlich im Kopf.

    Ausgaben werden meistens geschätzt – und unterschätzt. Deshalb notieren Sie konsequent, was Sie täglich ausgeben. Wenn Sie etwas systematischer vorgehen wollen, führen Sie ein Haushaltsbuch – als Heft, Computertabelle oder Online-Software.

    Teilen Sie Ihre Ausgaben in Gruppen ein: notwendig, angenehm und überflüssig. So können Sie zukünftige Einsparungen leichter umsetzen.

    Treffen Sie größere Kaufentscheidungen nie spontan und überdenken Sie jeden Vertragsabschluss einen Tag lang. Schreiben Sie Argumente für oder gegen den Kauf auf, wenn Sie sich nicht sicher sind.

    Fragen Sie sich bei größeren Anschaffungen, wie lange Sie dafür arbeiten müssten. So machen Sie sich die Dimensionen der Kaufentscheidung bewusst.

    Probieren Sie mal einen ausgabefreien Tag aus. Das schult in Bezug auf das eigene Konsumverhalten, denn viele kleinere Käufe nehmen wir gar nicht mehr bewusst wahr.

    Wie rational sind Ihre Entscheidungen beim Einkaufen? Lassen Sie sich von Kopf oder Bauch leiten?
    Die kostenlose App "mission: decision" zeigt, in welche kleinen Fallen man bei ganz alltäglichen Entscheidungen tappen kann. Die App wurde vom Sparkassen-SchulService entwickelt und gibts für iOS und Android im Store, für den PC auch unter www.mission-decision.de.

    Auch kleine Beträge haben Wirkung: Legen Sie regelmäßig kleinere Geldbeträge für große Anschaffungen oder besondere Wünsche zurück. So erreichen Sie Ihr Ziel, ohne dass Ihr Budget übermäßig belastet wird.

    Gehen Sie nie mit leerem Magen einkaufen. Sonst landen mehr Produkte im Einkaufskorb, als Sie brauchen.

    Schreiben Sie grundsätzlich einen Einkaufszettel und halten Sie sich daran. Die Verführung durch das Produktangebot im Supermarkt ist dann nicht ganz so stark. Außerdem vergessen Sie weniger und sparen sich so mehrere Einkaufstouren.

    Lassen Sie sich in Supermarkt & Co. nicht von übergroßen Einkaufswagen überlisten, die uns verleiten, mehr als nötig einzukaufen. Der Trick: Weil normale Mengen darin untergehen, drängt uns das Unterbewusstsein, die Leere aufzufüllen.

    Achten Sie beim Einkaufen auf Qualität: Billige Angebote halten häufig nicht das, was sie versprechen. Wer zweimal kaufen muss, kauft immer teurer.

    Ordnen Sie Ihre Unterlagen. Sammeln sollten Sie: Kontoauszüge, Gehaltsabrechnung, Versicherungsunterlagen, Mietvertrag, Nebenkostenabrechnung, Kreditverträge und Rechnungen.

    Bei Umtausch und Reklamationen geht nichts ohne Kassenzettel, Bons oder Quittungen. Auch bei der Inanspruchnahme von Garantieleistungen müssen Kaufbelege vorgelegt werden. Daher: Alle Zettel nach einem Kauf rund zwei Jahre aufbewahren - gebündelt in einem Ordner, großen Briefumschlag oder als Fotokopie im Handy.

    Wenn Sie Ordnung in Ihre Finanzen bringen möchten, helfen Ihnen die einfachen Übersichten, Tabellen und Listen zum Eintragen, die Geld und Haushalt  in der Formular-Sammlung anbietet.

     

    Rechnungen nicht auf die lange Bank schieben, sondern zügig begleichen. Sonst geht schnell der Überblick verloren. Fragen Sie nach einem Skonto. Viele Dienstleister geben bei zügiger Zahlung einen Nachlass von zwei bis drei Prozent. Helfen Sie Ihrer Zahlungsmoral zusätzlich mit einem Trick auf die Sprünge. Denken Sie an den Wert, den Sie im Austausch für Ihr Geld bekommen: die wohlige Wärme der Heizung, die Waschmaschine, die endlich repariert ist …

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