Taschengeld einsetzen

Taschengeld ist für viele Jugendliche die einzige Einnahmequelle. Und die fließt nicht immer üppig. Umso wichtiger ist ein cleverer Umgang mit Geld.

Empfehlungen zur Taschengeldhöhe

Die Eltern entscheiden, ob sie Tochter oder Sohn Taschengeld zahlen; einen Rechtsanspruch haben Jugendliche nicht. Doch es gibt Empfehlungen, wie viel Taschengeld für welches Alter angemessen ist. Wie viel Geld es dann monatlich wirklich gibt, ist allerdings vor allem vom Einkommen der Erwachsenen abhängig.

    Um Einnahmen und Ausgaben stets im Blick zu haben, empfiehlt sich ein Heft, in dem alle Zahlen notiert werden. Dann sieht man auch schnell, wofür das Taschengeld ausgegeben wird. Für die Taschengeldplanung kann man die Broschüre "Mein Taschengeldplaner" verwenden oder fürs Handy die kostenfreie App Finanzchecker.

    • Taschengeld ist zur freien Verfügung. Eltern sollten deshalb nicht die Ausgaben kontrollieren und sich mit Kommentaren zurückhalten.
       
    • Wichtig ist, Taschengeld regelmäßig und in fester Höhe zu zahlen. Es sollte für Kinder eine verlässliche Größe sein.
       
    • Taschengeld ist kein Erziehungsmittel und sollte nicht zur Belohnung oder Bestrafung von Verhalten oder Leistungen eingesetzt werden.
       
    • Ständige Nachbesserungen sind beim Taschengeld keine Lösung. Besser ist es, Kindern Hilfestellungen für eine bessere Einteilung zu geben.
       
    • Sinnvoll ist es, Taschengeld unter Berücksichtigung der wirtschaftlichen Situation zu verhandeln. Ist das Geld knapp, reichen auch kleinere, aber regelmäßige Zahlungen.
       
    • Für getrennt lebende Eltern gilt es, einen gemeinsamen Konsens über die Höhe des Taschengelds zu finden und zusätzliche Zahlungen zu vermeiden.
       
    • Regelmäßige Mithilfe im Haushalt gehört zu einem funktionierenden Familienleben und sollte nicht bezahlt werden. Kleine "Extra-Jobs" können jedoch belohnt werden.
       
    • Erhalten Kinder neben dem Taschengeld größere Geldgeschenke, sollten Eltern gemeinsam mit ihren heranwachsenden Kindern sinnvolle Sparziele festlegen.

    Ein Praktikum erlaubt Schülerinnen und Schülern erste Einblicke in die Arbeitswelt. Mit einem Vertrag geht man auf Nummer sicher. Geklärt werden sollten neben der Arbeitszeit und den Aufgaben des Praktikanten ein eventuelles Gehalt sowie der Versicherungsschutz. Für Jugendliche unter 18 Jahren gilt: Sie benötigen die Zustimmung ihrer Eltern. Hilfreiche Infos rund um das Thema Praktikum (z. B. ein Muster eines Praktikumsvertrags) gibt's beim IHK-Praktikumsportal.

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