Eltern werden

Beim Thema Geld erleichtern Fakten die Planung. Das gilt insbesondere für werdende Eltern. Hier sind die wichtigsten Infos für Sie zusammengestellt.

    Neu kaufen, gebraucht besorgen, schenken lassen? Wer weiß, welche Erstausstattung für ein Neugeborenes benötigt wird, kann besser planen. Mit der nebenstehenden interaktiven PDF-Checkliste "Wie viel kostet das erste Kind" können Sie ermitteln, welche Kosten nach der Geburt des Kindes auf Sie zukommen.

    4-6 mal täglich Windeln wechseln - da machen sich Preisunterschiede verschiedener Produkte bemerkbar. Mit welchen Kosten Sie rechnen müssen, wenn Sie sich für Kunststoff-Höschenwindeln entscheiden, können Sie mithilfe der Checkliste fürs erste Kind ermitteln.

    Berufstätige Schwangere stehen unter dem Schutz des Mutterschutzgesetzes. Es enthält wichtige Informationen zu Schutzfristen und Kündigungsschutzregelungen.
     

    Für Vorsorgeuntersuchungen in der Schwangerschaft dürfen Frauen auch während der Arbeitszeit einen Termin vereinbaren, wenn ein Arztbesuch außerhalb der Arbeitszeit nicht möglich ist.

    Bis vier Monate nach der Entbindung bzw. bis zum Ende der Elternzeit sind Mütter bzw. Väter unkündbar. Falls sie möchten, haben Frauen jedoch das Recht, zum Ende der Mutterschutzfrist zu kündigen. Und das ohne Einhaltung von Fristen.
     

    Eltern von Kindern, die ab dem 1. Juli 2015 geboren wurden, können die Elternzeit flexibler gestalten. Sie können zwischen dem Bezug des neuen ElterngeldPlus und dem Bezug des Basiselterngelds wählen oder beides kombinieren. So haben sie die Möglichkeit früher in den Beruf zurückzukehren.

    Ausführliche Informationen zur aktuellen Gesetzeslage erhalten Sie beim Bundesfamilienministerium unter

    www.elterngeld-plus.de
    oder in der Broschüre „Elterngeld, ElterngeldPlus und Elternzeit - Das Bundeselterngeld- und Elternzeitgesetz".

    Die Broschüre ist zu finden unter www.bundesregierung.de --> Service --> Infomaterial --> Suche.

    Ebenfalls beim Bundesfamilienministerium gibt es auf der Seite Familien-Wegweiser einen Elterngeldrechner, mit dem Sie Ihren Anspruch auf Elterngeld selbst ermitteln können.
     

    Während der Schutzfristen vor und nach einer Geburt erhalten Arbeitnehmerinnen ihren Nettolohn weiter. Einen Teil davon - bis zu 13 € pro Kalendertag - zahlt die Krankenkasse, den Rest der Arbeitgeber. Privat versicherte oder familienversicherte Frauen können ein Mutterschaftsgeld in Höhe von maximal 210 € beim Bundesversicherungsamt beantragen.

    Mehr Infos beim Bundesfamilienministerium auf der Seite Familien-Wegweiser

    Für Kinder zahlt der Staat Kindergeld. Das gilt für alle Kinder bis zum 18. Lebensjahr, für Kinder in Ausbildung bis zum 25. und für arbeitslose Kinder bis zum 21. Lebensjahr.

    Anträge auf Kindergeld nimmt die Familienkasse der Bundesagentur für Arbeit entgegen. Gezahlt werden aktuell 190 € für das erste und zweite Kind, 196 € für das dritte Kind und für das vierte und jedes weitere Kind 221 €. Weitere Infos gibt’s bei der Arbeitsagentur.

    Während der 14-Wochen-Schutzfrist sind pflichtversicherte und freiwillig versicherte Mütter in der gesetzlichen Krankenversicherung beitragsfrei versichert. Wer anschließend Elternzeit nimmt, zahlt als Pflichtversicherte keine Beiträge zur Krankenversicherung. Freiwillige Mitglieder zahlen in der Elternzeit den Mindestsatz zu ihrer Krankenversicherung. Die Beiträge zur Privatversicherung müssen während der 14-Wochen-Schutzfrist und der Elternzeit voll weitergezahlt werden.
     

    Kinder von gesetzlich Krankenversicherten sind in der Regel bis zum 18. Geburtstag durch ihre Eltern über die Familienversicherung kostenfrei mitversichert. Kinder und Jugendliche sind von Zuzahlungen befreit - erhalten also beispielsweise Medikamente kostenlos.
     

    Für das Kindergeld gilt keine Einkommensgrenze mehr: Die Eltern volljähriger Kinder erhalten Kindergeld unabhängig davon, wieviel die Kinder selbst erwirtschaften. Nach Abschluss einer erstmaligen Berufsausbildung oder eines Erststudiums gilt das allerdings nur, wenn das Kind keiner Erwerbstätigkeit nachgeht, die seine Zeit und Arbeitskraft überwiegend in Anspruch nimmt.

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