Verbrauchertipps

 

    Eltern, die Arbeitslosengeld II, Sozialhilfe, Kinderzuschläge oder Wohngeld erhalten, haben Anspruch auf 100 Euro im Jahr pro Kind, um ihr Kind für die Schule auszustatten. Dazu gehören z. B. Schreib-, Rechen- und Zeichenmaterialien. Das Geld gibt es in zwei Teilen: 70 Euro zum 1. August und 30 Euro zum 1. Februar. Es muss bei der Gemeinde- oder Stadtverwaltung beantragt werden, teilweise auch im Jobcenter.

    Wichtig für Alleinerziehende: Falls der andere Elternteil nicht oder zu wenig Unterhalt zahlt, hilft unter Umständen das Jugendamt weiter. Es kann bis zum 18. Geburtstag des Kindes mit einem Unterhaltsvorschuss einspringen. Monatlich gibt es für Kinder unter 6 Jahren 154 Euro, für Kinder zwischen 6 und 12 Jahren 205 Euro und 12-17-Jährige erhalten 273 Euro.

    Für Ihren Auslands-Urlaub ist eine Auslandsreisekrankenversicherung sinnvoll. Sie übernimmt im Krankheitsfall die Kosten für Behandlung, Krankenhausaufenthalt und evtl. Rücktransport nach Deutschland. Sehr empfehlenswert ist diese Versicherung für Urlaub in Nicht-EU-Ländern; sinnvoll aber auch innerhalb der EU – es werden einfach mehr Kosten übernommen.

    Alleinerziehende können für ihre Kinder unter 14 Jahren zwei Drittel der Kinderbetreuungskosten, maximal 4.000 Euro pro Jahr und Kind als Sonderausgaben steuerlich geltend machen. Dabei spielt es keine Rolle, ob die Kosten in einer Kindertagesstätte oder bei einer Tagesmutter entstehen.

    In den Schulferien sind Flüge teurer. Manchmal kann es sich lohnen, vom Nachbar-Bundesland oder sogar benachbarten Ausland abzufliegen – wenn dort keine Ferien sind. Die Fahrt ins Nachbarland kostet zwar etwas, doch dafür ist der Flug deutlich günstiger. Das lohnt sich insbesondere bei teuren Langstrecken-Flügen. Bei der Flugsuche sollte man deshalb unbedingt die Umkreissuche einbeziehen.

    Es ist sinnvoll, Taschengeld unter Berücksichtigung der wirtschaftlichen Situation zu verhandeln. Ist das Geld in der Familie knapp, reichen auch kleinere, aber regelmäßige Zahlungen. Getrenntlebende Eltern sollten sich bei der Höhe des Taschengelds auf eine gemeinsame Linie verständigen. Zusätzliche Zahlungen sollten sie vermeiden.

    Nicht nur heute am Weltumwelttag – das ganze Jahr über kann jeder einen kleinen Beitrag zum großen Ganzen leisten. Ob Sie nun Energie und Wasser sparen, Plastik reduzieren, Essens-Reste besser verwerten oder öfter mal eine Auto-Fahrgemeinschaft bilden – machen Sie das, was für Sie passt und leicht in den Alltag einzubauen ist. Und fangen Sie am besten heute damit an.

    Regelmäßiges Taschengeld ist für Kinder wichtig, damit sie früh erste eigene Erfahrungen mit Geld machen können. Deshalb sollten Taschengeldzahlungen zum ganz normalen Familienalltag gehören. Übrigens: Taschengeld ist Geld zur freien Verfügung. Eltern sollten deshalb nicht die Ausgaben kontrollieren und sich mit Kommentaren zurückhalten.

    Die Grillsaison hat längst begonnen. Umweltfreundliche Grillkohle (FSC- oder DIN-zertifiziert) sowie Grillanzünder, z. B. aus Wachs, Holzwolle oder Bioalkohol, schonen Gesundheit und Umwelt. Übrigens: Alte Zeitungen oder Pappe eignen sich auch als Grillanzünder, sind nachhaltig und kosten gar nichts.

    Wer einen kurzfristigen finanziellen Engpass hat und bestehende Sparverträge nicht auflösen möchte, sollte terrassenförmig sparen. Wie ein Bergbauer seine terrassenförmigen Äcker von oben nach unten flutet, schichten Sie Ihre Geldanlagen um. Damit bleiben Sie immer flüssig und bauen trotzdem ein gutes Finanzpolster auf. Detaillierte Infos zum Terrassenmodell finden Sie in der kostenfreien Broschüre „Sparen für später“ vom Beratungsdienst Geld und Haushalt.

    Der monatliche Saldo eines privaten Haushalts wird folgendermaßen berechnet: Einnahmen minus feste Ausgaben (Miete, Telefon, Versicherungen etc.), minus veränderliche Ausgaben (Ernährung, Kleidung, Fahren usw.) ergeben den Saldo. Der Saldo ist also das, was am Ende des Monats vom Geld übrigbleibt. Er kann positiv oder negativ sein. Idealerweise sind Sie am Ende des Monats im Plus, sodass Sie etwas zurücklegen können.

    Bevor Sie Balkonpflanzen für die Saison 2018 einkaufen: Überlegen Sie sich, ob Sie in diesem Jahr mal etwas für die Artenvielfalt tun wollen. Denn Bienen und Schmetterlinge finden immer weniger „nutzbare“ Blüten. Wildpflanzen wie Glockenblume oder Wilde Malve geben Sie Ihrem Balkon das gewisse Etwas. Auch mit Cosmea, Tagetes, Sonnenblumen und Lavendel haben Sie im Sommer garantiert zahlreiche Besucher.

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