Verbrauchertipps

 

    Den Überblick über die Ausgaben einer ganzen Familie zu behalten, ist nicht leicht. Vor allem die vielen kleinen Ausgaben zwischendurch machen eine Menge aus. Legen Sie gemeinsam fest, dass jeder von jedem Einkauf einen Kassenbon mitbringt und zum Beispiel in einer Box zu Hause deponiert. Damit lässt sich auch im Nachhinein feststellen, wo das Geld geblieben ist.

    Wie viel Geld geben andere im Durchschnitt zum Beispiel fürs Essen aus? Wenn Sie wissen möchten, ob Sie mit Ihren Ausgaben drüber oder drunter liegen, vergleichen Sie sich doch einmal mit „Deutschland“. Die sogenannten Referenzbudgets sind kostenfrei und anonym nutzbar – und zeigen, wie viel andere für das tägliche Leben ausgeben.

    Null-Prozent-Finanzierungen klingen toll, sind aber nicht immer ein gutes Geschäft. Die Ware ist oft teurer als anderswo, weil die Finanzierung eingepreist ist. Außerdem gibt es meist einen Haken im Kleingedruckten – zum Beispiel eine teure Restschuldversicherung oder begrenzte Möglichkeiten, vom Vertrag zurückzutreten.

    Kindergeld oder Elterngeld kennt fast jeder. Familien können allerdings vielfältige Unterstützung vom Staat bekommen. Manche Förderungen sind wenig bekannt und selten genutzt. Wenn Sie checken wollen, ob Sie Anspruch auf Leistungen haben, nutzen Sie das Infotool „Familie“ vom Bundesfamilienministerium

    Den meisten Menschen fällt es schwer, die Ausgaben zu senken oder sich beim Einkaufen komplett umzustellen. Wenn Sie wirklich sparen wollen, gehen Sie strategisch vor: Teilen Sie Ihre Ausgaben in drei Gruppen ein: notwendig, angenehm, verzichtbar. Das schärft den Blick und erleichtert es, bewusst auf bestimmte Dinge zu verzichten.

    Wenn Sie dieses Jahr einen besseren Überblick über Ihre Finanzen bekommen wollen, können Sie damit jederzeit beginnen. Der Web-Budgetplaner von Geld und Haushalt ist ein kostenfreies Online-Haushaltsbuch, der mit ein paar Handgriffen schnell Ordnung in das Ausgabenchaos bringt. Hier einfach mal ausprobieren.

    Durchgestrichene Preise und rote Etiketten mit „Sonderangebot“ oder „Preisknüller“ beeinflussen die Kaufentscheidung unbewusst. Das Gehirn reagiert auf Signalfarben stärker – ob Sie wollen oder nicht. Wenn Sie bei Sonderpreisen zugreifen möchten, vergleichen Sie daher besonders kritisch. Denn die Preise sind oft gar nicht günstiger.

    Heute ist Safer Internet Day. Wie man selbst sicher durch das Netz surft, wie man Kinder vor bestimmten Internetangeboten schützen kann und welche technischen Einstellungen dabei helfen – das verrät das Portal von Klicksafe. Tipp: Es gibt eine Seite für Eltern und eine für Kinder mit entsprechenden Tricks und Hinweisen.

    Repair Cafés helfen dabei, kaputt gegangene Dinge zu reparieren, statt sie wegzuwerfen. Das ist erstens nachhaltiger und spart auch noch Geld. Repair Cafés in Ihrer Nähe finden Sie übers Internet.

    Wenn Sie mehr sparen wollen, aber immer an den guten Vorsätzen scheitern: Richten Sie einen Dauerauftrag ein, der Ihre Sparrate jeden Monat direkt vom Konto abzieht. Dann ist das Geld auf die Seite gelegt und Sie kommen nicht in Versuchung, es anderweitig auszugeben.

    Rund 40 Prozent der Arbeitnehmer in Deutschland haben keine betriebliche Altersversorgung. Seit dem 1. Januar gilt deshalb das Betriebsrentenstärkungsgesetz: Gerade Geringverdiener (bis 2.200 Euro/Monat) sollen es leichter haben, über den Arbeitgeber fürs Alter vorzusorgen. Deshalb zahlt der Staat nun Zuschüsse, wenn der Arbeitgeber für seinen Arbeitnehmer Beiträge zahlt. Außerdem werden die Betriebe bei der Haftung für die zugesagte Rente entlastet. Tipp: Einfach mal beim Arbeitgeber nachfragen.

    Wenn es finanziell eng wird, verzichten Sie besser auf Kreditkarten und bargeldlose Einkäufe. Studien belegen: wer mit Karte zahlt, kauft mehr. Besser ist es also, das verfügbare Einkommen über den Monat zu verteilen und einmal pro Woche bar abzuheben.

    Die staatliche Förderung für Riester-Produkte steigt ab Januar 2018 von 154 auf 175 Euro. Für jedes Kind kommen nochmal bis zu 300 Euro oben drauf (je nach Geburtsjahr des Kindes). Um das Geld mitzunehmen, müssen Sie einen Mindestbeitrag in einen Riester-Vertrag einzahlen und dürfen den Zulage-Antrag nicht vergessen.

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