Verbrauchertipps

 

    Jugendliche, die ein Smartphone besitzen, können mit der App „Finanzchecker“ ihre Einnahmen und Ausgaben mobil erfassen und damit die eigenen Finanzen besser kontrollieren. Die App gibt es kostenfrei zum Download im App Store und Google Play Store. Sie funktioniert nach einmaligem Download auch ohne Internetverbindung.

    Um Jugendliche beim Umgang mit dem eigenen Geld zu unterstützen, gibt es die kostenfreie Broschüre „Budgetkompass für Jugendliche“. Jugendliche erfahren alles Wichtige zum Taschengeld, wie sie Einnahmen und Ausgaben planen können und wie viel man zum Beispiel als Schüler nebenher arbeiten darf. Tipps zum Smartphone-Kauf, zum Online-Shopping und zum ersten eigenen Konto unterstützen ein kluges Budgetmanagement.

    In Kürze ist es wieder soweit. Die großen Ferien beginnen und viele Jugendliche bewerben sich um einen Ferienjob. Jugendliche zwischen 13 und 14 Jahren dürfen bis zu zwei Stunden täglich arbeiten, 15- bis 17-Jährige acht Stunden. Die Eltern müssen in jedem Fall ihre Zustimmung geben. Der Verdienst wirkt sich nicht auf das Kindergeld aus.

    Wenn Sie Ihre Urlaubsreise im Internet selbst zusammenstellen, sollten Sie mit den Flügen beginnen und vorzugsweise bei den Airlines direkt buchen. Flüge sind häufig zuerst ausgebucht, während Hotelzimmer meist ausreichend vorhanden sind und freie Betten sogar kurz vor Reiseantritt noch zu sehr günstigen Preisen angeboten werden. Wer Zeit und Nerven hat, kann so mit Sicherheit ein Plus für die Reisekasse herausschlagen.

    Ein Austauschjahr an der High School müssen Sie nicht alleine finanzieren. Viele Austauschorganisationen bieten Finanzierungsmöglichkeiten an und vergeben Stipendien. Beim Stipendienlotsen des Bundesministeriums für Bildung und Forschung können Sie sich über Möglichkeiten der Förderung informieren und in einer Datenbank nach Stipendien suchen.

    Aufladbare Kreditkarten eignen sich für Jugendliche bei einem längeren Auslandsaufenthalt. Alternativ können Eltern auch einen Zugriff auf ein eigens angelegtes Konto ermöglichen, zum Beispiel über eine Partnerkarte. Wenn es möglich ist, vor Ort ein Konto zu eröffnen, können die Eltern Geld dorthin überweisen.

    Bei längeren Auslandsaufenthalten Ihrer Kinder nach dem Schulabschluss (zum Beispiel Work & Travel) sollten Sie beachten: Eine Übergangszeit von max. 4 Monaten zwischen Schulende und Beginn von Ausbildung/Studium wird von der Familienkasse akzeptiert. Danach wird das Kindergeld gestrichen. Es kann allerdings mit Beginn der Ausbildung oder des Studiums wieder beantragt werden. Informieren Sie die Familienkasse rechtzeitig, damit keine Rückforderungen auf Sie zukommen.

    Eltern, die Arbeitslosengeld II, Sozialhilfe, Kinderzuschläge oder Wohngeld erhalten, haben einen Anspruch auf Bildungs- und Teilhabeleistungen für alle im Haushalt lebenden Kinder. Geld- oder Sachleistungen werden zum Beispiel auch gewährt für Schul- und Kita-Ausflüge, für Klassenfahrten und Mitgliedschaften in Sport-, Kultur- und Musikvereinen. Anträge können gestellt werden bei Stadt- oder Gemeindeverwaltung oder auch im Jobcenter.

    Auch mit kleinem Einkommen können Familien in den Urlaub fahren. Wenden Sie sich zum Beispiel an die Familienferienstätten der Bundesarbeitsgemeinschaft Familienerholung und erkundigen Sie sich, ob Sie ermäßigte Preise bekommen. Außerdem können Sie in einigen Bundesländern Individualzuschüsse beantragen. Weitere Infos sowie einen Zuschussrechner gibt es auf der Webseite der BAG Familienerholung.

    Familien, die zum Beispiel den Kinderzuschlag erhalten, haben Anspruch auf 100 Euro im Jahr pro Kind, um ihr Kind für die Schule auszustatten. Dazu gehören Schreib-, Rechen- und Zeichenmaterialien. Das Geld wird in zwei Teilen ausgezahlt: 70 Euro gibt es zum 1. August und 30 Euro zum 1. Februar. Das Schulbedarfspaket muss bei der Gemeinde- oder Stadtverwaltung beantragt werden, teilweise auch im Jobcenter.

    Der „Fahrplan Taschengeld für Eltern und Kinder“ zeigt Ihnen und Ihrem Nachwuchs, wie viel Taschengeld für welches Alter empfohlen wird. Die enthaltene Drehscheibe zeigt, wann das Taschengeld wöchentlich und ab wann monatlich gezahlt werden sollte. Außerdem gibt es Empfehlungen für das Budgetgeld, das Jugendlichen mehr finanzielle Eigenverantwortung lässt. Kostenlos bestellen unter https://www.geldundhaushalt.de/Ratgeber/Planungshilfen/fahrplan-taschengeld.html

    Beim Kauf eines neuen Smartphones im Laden wird meist eine Handyversicherung mitangeboten. Wenn das Gerät sehr teuer ist, schließen viele die Versicherung ab, obwohl die in der Regel teuer ist und bei vielen Schäden nicht leistet. Eine Handyversicherung lohnt sich nur selten. Wer aber unbedingt eine abschließen will, sollte in Ruhe verschiedene Tarife vergleichen. Der Abschluss ist je nach Versicherung bis zu drei Monate nach dem Kauf möglich. Wer sich doch im Laden hat überreden lassen: Es gibt ein 14-tägiges Widerrufsrecht.

    Stevia, Birkenzucker und viele andere Zuckerersatzstoffe sind laut Stichprobe der Verbraucherzentrale Hessen keine echte Alternative zu echtem Zucker oder Honig. Die Süßmacher sind technisch aufwändig hergestellt, wesentlich teurer als normaler Zucker und belasten durch weite Transportwege das Klima. Günstiger und gesünder ist es, den Zuckerkonsum generell einzuschränken. Besonders in verarbeiteten Lebensmitteln ist viel „versteckter“ Zucker enthalten.

    Für gesetzlich Versicherte, die wenig verdienen (bis zu 1.190 Euro), kann in Härtefällen die Krankenkasse die Kosten für den Zahnersatz ganz übernehmen. Das gilt aber nur für die Standardversorgung. Wenn das für Sie zutrifft, stellen Sie einen Antrag bei Ihrer Kasse.

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