Verbrauchertipps

 

    Besonders im Weihnachtsshopping gehen wieder viel zu viele Plastiktüten über den Ladentisch. Stecken Sie bereits vorhandene Tragetaschen ein und nutzen sie die so oft wie möglich. Sparen Sie sich das Geld für neue Plastiktüten und leisten Sie Ihren Beitrag für die Umwelt.

    Denken Sie beim Geschenkekauf auch daran, dass eventuell umgetauscht werden muss. Erkundigen Sie sich beim Händler, ob das einfach geht und heben Sie auf jeden Fall Kassenzettel oder Rechnung auf. Vorsicht bei Sonderangeboten: Die sind häufig vom Umtausch ausgeschlossen. Bei Musik und Filmen gilt, dass die Verpackung noch versiegelt sein muss.

    Wenn die im Internet bestellte Ware nicht gefällt oder nicht passt, haben Sie innerhalb von 14 Tagen (ab Erhalt der Ware) Zeit, den Vertrag zu widerrufen und die Ware zurückzuschicken. Aber Achtung, bei manchen Online-Händlern muss man sich zunächst melden, telefonisch oder per Mail, um den Widerruf zu „erklären“. Die Kosten für die Rücksendung bezahlt auch nicht immer der Händler – manchmal werden Sie zur Kasse gebeten.

    Anbieter von Riester-Produkten rufen im Normalfall für Ihre Kunden die fälligen Zulagen ab. Wenn Sie Ihren Anbieter nicht per Dauerzulageantrag beauftragt haben, müssen Sie das selbst tun. Bis 31. Dezember können Sie noch die Zulage für 2015 abrufen. Danach verfällt der Anspruch für 2015.

    Wie wäre es denn dieses Jahr, den „Geschenke-Marathon“ ein wenig herunterzufahren? Besorgen Sie Geschenke für die Kinder und machen Sie zumindest unter den Erwachsenen aus, zu wichteln. Jeder besorgt zum festen Betrag ein Geschenk für eine Person, die eventuell per Los ermittelt wurde. Unter dem Baum liegt dann für jeden ein Geschenk. Und so macht Schenken bestimmt wieder mehr Spaß.

    Haben Sie einen Riester-Vertrag abgeschlossen und dann nie wieder angeschaut? Das sollten Sie aber tun. Denn die volle Riester-Zulage bekommen Sie nur, wenn Sie mindestens 4 Prozent Ihres Vorjahresbruttoeinkommens, maximal jedoch 2.100 Euro, in Ihren Riester-Vertrag einzahlen. Rechnen Sie nach, ob Ihre Beiträge ausreichen. Bis zum Jahresende können Sie fehlende Beträge nachzahlen.

    Vielerorts haben Mieter und Hausbesitzer schon jetzt mit Schnee und glatten Gehwegen zu kämpfen. Verzichten Sie dabei auf Streusalze und chemische Enteisungsmittel – die sind schlecht für Umwelt, Straßen und Autokarosserien. Besser ist es, mit Schneeschieber und Besen die Wege zu räumen und nur salzfreie, abstumpfende Streumittel zu verwenden, wie zum Beispiel Sand, Kies, Split.

    Wer über eine neue Heizung mit erneuerbaren Energien nachdenkt, sollte die staatlichen Förderungen – oftmals einige Tausend Euro – mitnehmen. Dafür muss man künftig den Antrag vor der Erteilung des Auftrags an die Heizungsfirma stellen. Eine Übergangsfrist gilt noch für Heizungsanlagen, die bis zum Jahresende in Betrieb gehen.

    Fällt die Kfz-Reparatur-Rechnung höher aus als vereinbart und will die Werkstatt nicht einlenken, können Sie sich an die Kfz-Schiedsstellen wenden. Diese Schiedsstellen helfen Ihnen, Ihre Rechte bei Service-Leistungen als auch beim Gebrauchtwagenkauf durchzusetzen. Für Kfz-Betriebe ist der Schiedsspruch übrigens bindend.

    Wer das Kindergeld nicht oder nicht komplett für den laufenden Lebensunterhalt benötigt, kann damit Geld für die Ausbildung ansparen. In 18 Jahren kämen so, ohne Wertsteigerung, 41.472 Euro zusammen. Bei einer längeren Laufzeit (mehr als 10 Jahre) kommen auch risikoreichere Anlageformen wie Fonds infrage, die höhere Erträge erzielen können.

    Das Leben kann ganz schön turbulent sein – die Familie vergrößert sich, ein Umzug oder ein Jobwechsel steht an. Solche Veränderungen bringen einiges durcheinander. Trotzdem sollten zumindest die Finanzen einem roten Faden folgen. Die neue Budgetanalyse vom Beratungsdienst Geld und Haushalt kann Ihnen dabei helfen herauszufinden, wie Ihre Finanzen aufgestellt sind und ob der rote Faden noch vorhanden ist. Ohne Anmeldung und kostenfrei nutzen.

    Viele Versicherungsverträge haben eine jährliche Dynamik, um die allgemeine Preissteigerung auszugleichen. Dadurch erhöht sich jedes Jahr Ihr zu zahlender Beitrag. Wenn Ihnen das zu teuer wird, können Sie immer mal die Dynamisierung aussetzen. Wichtig: Nicht drei Jahre in Folge aussetzen, sonst fällt die Dynamik komplett raus.

    Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend hat ein Online-Tool auf seiner Seite bereitgestellt. Hier können Sie mit wenigen Klicks überprüfen, auf welche Familienleistungen Ihre eigene Familie voraussichtlich Anspruch hat.

    Sie denken über Altersvorsorge nach? Nehmen Sie staatliche Zulagen (zum Beispiel Riester) mit, senken Sie Ihre Steuerlast und nutzen Sie eine breite Auswahl an Vorsorgemöglichkeiten. Ganz aktuell hat Stiftung Warentest Riester-Verträge verglichen und deren Kosten-Ertragsverhältnis aufgezeigt.

WARENKORB

Ratgeber

Onlineplaner

Vorträge

Faktenbox Geld

Infothek

Foren

Über uns

Presse

RSS-Feeds von Geld und Haushalt hier kostenlos abonnieren:

RSS-Feed Presse RSS-Feed Verbrauchertipps