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Handy & Internet


Stets und ständig erreichbar zu sein, hat seinen Preis. Trotzdem müssen Handy und Co. nicht zur Kostenfalle werden.

Gefährliche Gratis-Dienste
Vorsicht, wenn es im Internet „kostenlos“ und „gratis“ heißt. Mit zahlreichen Tricks versuchen dubiose Anbieter Internetnutzer dazu zu bringen, Namen, Adresse und Geburtsdatum einzugeben. Sobald die Betreiber der Seiten die persönlichen Daten haben, verschicken sie gefälschte Rechnungen. Wie man sich dagegen zur Wehr setzt, lesen Sie auf den Seiten der Verbraucherberatung Hamburg.

Download: Geschäftsbedingungen prüfen
Problemloser Download, einfaches Manövrieren auf den Seiten, Umgang mit Kundendaten: In einem Vergleichstest der Stiftung Warentest schnitt kein Shop „gut“ ab. Die Ergebnisse im Überblick finden sich  hier.

Online shoppen im Ausland
Rund um die Uhr auch im Ausland einkaufen: Das Internet hat viele Vorteile. Aber was ist mit den Risiken? Schlechter Service, Produkt kaputt oder es kommt nicht an. Wer EU-weit online problemlos bestellen will, sollte ein paar Regeln befolgen, die eine europäische Initiative zum Schutz der Verbraucher  zusammengestellt hat.

Die Gefahr von Einbrüchen verringert, wer sich an ein paar Spielregeln hält. Neben Sicherungsmaßnahmen in der wirklichen Welt, sollte man Abwesenheiten von Haus oder Wohnung nicht veröffentlichen und per Anrufbeantworter oder bei Facebook, Twitter und Co. angeben. Auch Diebe wissen, wie man soziale Netzwerke nutzt.

Eines der größten Probleme im Internet ist das „Phishing“, das illegale „Abfischen“ von sensiblen Daten. Werden Sie per Mail gebeten, Daten wie Passwörter oder Geheimnummern zu übermitteln, können Sie davon ausgehen, dass es sich um einen Phishing-Angriff handelt. Sind Sie unsicher, wenden Sie sich telefonisch oder brieflich an Ihr Geldinstitut oder das Unternehmen. Mehr Infos zum  Schutz vor Phishing.

„Aktive Inhalte" wie Java-Applets, ActiveX-Controls, JavaScript und VBScript erlauben fremden Rechnern, auf Ihren Computer zuzugreifen. Sicherheitsexperten empfehlen deshalb, „aktive Inhalte“ prinzipiell auszuschalten. Wie das funktioniert, erläutert das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI).

Gut zu wissen: Anrufe mit dem Handy zu sogenannten „Servicediensten“, deren Rufnummern mit 0180-1 bis 0180-5 beginnen, dürfen höchstens 42 Cent pro Minute kosten. Für Anrufe aus dem Festnetz gelten schon länger Obergrenzen. Die Telefonate werden entweder pro Minute oder pro Anruf berechnet. Die Rufnummern 0180-1, -3 und -5 kosten pro Minute bis zu 14 Cent, die Rufnummern 0180-2 und -4 pro Anruf maximal 20 Cent.

Diverse Internet-Anbieter versuchen häufig, die Unwissenheit der Verbraucher auszunutzen und mittels sogenannter Internet-Fallen Kapital zu schlagen. Doch es gibt Möglichkeiten, sich zu wehren.

2009 wurde von der Verbraucherzentrale Bundesverband (VZBV) das Internetportal  surfer-haben-Rechte.de  gestartet. Nutzer werden dort über kleine und große Tücken sowie über ihre Rechte und Pflichten aufgeklärt und haben zudem die Möglichkeit, schwarze Schafe zu melden.

 

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