Die neue BudgetAnalyse nimmt die Finanzen gründlich unter die Lupe


Wenn die Unternehmen ihre Jahresbilanzen veröffentlichen und damit ihre Wirtschaftskraft ausweisen, beginnt für die Analysten das spannende Lesen. Wie sind die Zahlen zu interpretieren, waren die Prognosen richtig und welche Entwicklungen lassen sich für das neue Wirtschaftsjahr erkennen? Ähnlich spannend könnte es auch für den Privathaushalt sein, die eigenen Finanzen genau zu studieren und daraus wichtige Schritte für weitere finanzielle Entscheidungen abzuleiten. Doch viele Haushalte tun sich damit eher schwer. Hier kann die neu aufgestellte BudgetAnalyse des Beratungsdienstes Geld und Haushalt  wertvolle Hilfestellung bieten.  

Das monatliche Budget steckt den Spielraum ab
Im Mittelpunkt der Analyse stehen die Einnahmen und Ausgaben des Haushalts. Hier lässt sich schwarz auf weiß ablesen, ob die Budgetbilanz ein Plus oder ein Minus verzeichnet. Doch die Zahlen, die der Haushalt im Datenblatt zusammenträgt, liefern noch weitere wertvolle Erkenntnisse, die in einem umfangreichen Beratungsbrief strukturiert aufbereitet werden. Dazu werden wissenschaftliche Kennzahlen, Grenzwerte und Vergleichsdaten herangezogen.  Ziel ist es, dem Haushalt das eigene Potenzial sichtbar zu machen und mögliche Ansätze zur Optimierung zu vermitteln.

Das Verhältnis feste und veränderliche Ausgaben zeigt z. B. auf, ob und wie weit ein Haushalt flexibel mit seinen Budgetmitteln umgehen kann, bzw. sein monatlicher Gestaltungsspielraum durch einen hohen Festkostenanteil eingeschränkt ist.  Auch der Abgleich ausgewählter Ausgaben mit denen des Statistischen Bundesamtes auf der Basis  repräsentativer Haushalten trägt zur Selbsteinschätzung des eigenen Konsumverhalten bei. In den Lebensbereichen Wohnen, Ernährung, Kommunikation, Verkehr werden zahlreiche Einsparmöglichkeiten aufgezeigt, die bares Geld bringen. Aber auch die Bereiche Versicherung, Altersvorsorge, Vermögensaufbau oder Kreditmanagement kommen auf den Prüfstand. Hier geht es ausdrücklich nicht um Produktbewertung bzw. -empfehlungen, sondern darum, dem Haushalt Versorgungslücken sowie Stärken und Schwächen der eigenen Budgetstruktur aufzuzeigen. Da ein Haushalt in der Regel eine Vielzahl wirtschaftlicher Ziele verfolgt, wie z. B. Autokauf, Renovierung oder Ausbildungs-finanzierung der Kinder,  zielt die Analyse auch darauf ab, die finanzielle Leistungsfähigkeit des Haushalts darauf hin abzugleichen. Nicht immer stimmen dabei Anspruch und Wirklichkeit überein - ein realistischer Blick darauf kann jedoch vor manchen Fehlplanungen schützen. 

Vermögen und Schulden ergänzen die Bestandsaufnahme
Neben den Einnahmen und Ausgaben kann bei der neuen BudgetAnalyse jetzt auch wahlweise die Vermögens- und Schuldensituation mit einbezogen werden. Dies ermöglicht es, die Empfehlungen zum Vermögensaufbau und der Schuldenregulierung detaillierter und individueller auszurichten. Je nach Dateneingabe, die streng vertraulich behandelt wird, entscheidet somit jeder selbst, wie umfangreich der Finanz-Check ausfallen soll.  Dem Beratungsbrief liegt jeweils eine Einnahmen-Ausgabenübersicht und eine Vermögens-Schuldenbilanz bei. Wer ein Beratungsgespräch bei seiner Sparkasse sucht, ist mit diesen Unterlagen ebenfalls gut vorbereitet. Und möglicherweise stärken die neu gewonnen Erkenntnisse auch langfristig das Interesse am eigenen Soll und Haben. Gewinnbringend sind sie allemal.

Den Zugang zur individuellen BudgetAnalyse findet man am schnellsten online unter   www.geld-und-haushalt.de. Ansonsten Unterlagen anfordern bei Geld und Haushalt - Beratungsdienst der Sparkassen-Finanzgruppe, Charlottenstraße 47, 10117 Berlin, Telefon 030-20225-5190.

Übrigens: Geld und Haushalt - Beratungsdienst der Sparkassen-Finanzgruppe ist ein offizielles Projekt der von den Vereinten Nationen ausgerufenen Initiative „Bildung für nachhaltige Entwicklung“.

 


 

 

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