Unter dem Motto „Wer lernt, gewinnt“ begingen die Vereinten Nationen am 21. Oktober in Bonn ihren 51. Jahrestag. Bei idealen Wetterbedingungen lockte ein gelungener Mix aus Unterhaltung und Information rund 20.000 interessierte Menschen auf den Bonner Marktplatz.
Als inhaltliche Klammer für die Veranstaltung diente die im Jahr 2005 weltweit ausgerufene UN-Dekade „Bildung für nachhaltige Entwicklung“. Sie wurde initiiert, weil Bildung eine wichtige Voraussetzung dafür ist, globale Herausforderungen zu meistern und eine lebenswerte Zukunft für die nachfolgenden Generationen zu sichern. Die deutschen Aktivitäten werden von der Deutschen UNESCO-Kommission in Bonn zusammengeführt, die für unterschiedliche Akteure eine Plattform bereitstellt.
Zum Tag der Vereinten Nationen stellten sich in einer Zeltstadt auf dem Marktplatz, lokale wie auch bundesweite Institutionen und Organisationen vor, die mit ihrer Arbeit Lernprozesse für Nachhaltigkeit anregen wollen. Zu den Vertretern aus der Wirtschaft gehörten neben der KfW Entwicklungsbank und der Deutschen Post auch Geld und Haushalt, der Beratungsdienst der Sparkassen-Finanzgruppe.
Finanzielle Bildung stand im Zentrum des Auftrittes von Geld und Haushalt, nach dessen Auffassung ausreichende wirtschaftliche Kompetenzen in Privathaushalten die Grundlage für eine nachhaltige Lebensplanung bilden. Dieses Credo und die daraus resultierenden Beratungsangebote veranlassten im Jahr 2005 die UNESCO-Kommission dazu, den Beratungsdienst der Sparkassen-Finanzgruppe als offizielles Projekt der Bildungsdekade auszuzeichnen.
Mit einer interaktiven Informationswand animierte Geld und Haushalt die zahlreichen Besucher dazu, einmal etwas intensiver über eine nachhaltige finanzielle Lebensplanung nachzudenken. Behandelt wurden Aspekte wie zum Beispiel das Konsumverhalten, nachhaltige Risikoabsicherungen und Formen der Geldanlagen, die Alters- und Bildungsvorsorge oder generell die nachhaltige Budget- und Finanzkontrolle. Ob jung oder als, quer durch alle Bevölkerungsschichten informierten sich die Besucher über die Angebote. Als außerordentliche attraktiv erwies sich der Ansatz für einen spielerischen Umgang mit der Thematik, der mit einem Gewinnspiel verknüpft war und in zahlreichen angeregten Diskussionen mit interessierten Besuchern mündete.
„Wir freuen uns über die außerordentlich gute Resonanz auf diese Aktion und sehen uns darin bestätigt, dass Sparkassen mit nachhaltiger finanzieller Bildung viele Menschen erreichen können“, erklärte Reiner Hardt, Leiter von Geld und Haushalt - Beratungsdienst der Sparkassen-Finanzgruppe. „Unser Ziel ist es, Angebote zur finanziellen Bildung stärker in die Geschäftsprozesse der Sparkassen zu integrieren - zum Nutzen der Kunden und der Institute, deren Geschäftserfolg stark mit der Stabilität der wirtschaftlichen Verhältnisse in den Privathaushalten zusammenhängt.“
(Quelle: DieSparkassenZeitung, 3.11.2006)
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