Kostenlose BudgetAnalyse für Privathaushalte

Nachfrage nach finanziellen Bildungsangeboten steigt


Berlin, Februar 2005. Die Sparkassen-Finanzgruppe verzeichnet eine steigende Nachfrage nach Angeboten im Bereich finanzieller Bildung. Im Jahr 2004 stieg die Nachfrage nach entsprechendem Informationsmaterial um nahezu 40 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

Insgesamt verschickte „Geld und Haushalt“, der Beratungsdienst der Sparkassen-Finanzgruppe, weit mehr als 700.000 Broschüren an private Haushalte in Deutschland. „Wir unterstützen diese Entwicklung, wonach sich die Bundesbürger intensiver mit der eigenen Budget- und Finanzplanung auseinandersetzen und erweitern unser kostenloses Bildungsangebot für alle privaten Haushalte. Unser Ziel ist es, den Bundesbürger Hilfestellungen zu geben, damit sie ihre finanziellen Wünsche und Anforderungen mit den verfügbaren Einkommen erreichen können“, sagte Christoph Schulz, Geschäftsführendes Vorstandsmitglied des Deutschen Sparkassen- und Giroverbandes (DSGV), bei der Vorstellung der neuen BudgetAnalyse von „Geld und Haushalt“ heute in Berlin.

Die neue BudgetAnalyse, die der Beratungsdienst „Geld und Haushalt“ ab sofort kostenlos im Internet zur Verfügung stellt, ist vor diesem Hintergrund entstanden. Sie vergleicht die finanziellen Ziele mit der tatsächlichen Einnahmen- und Ausgabenstruktur eines Privathaushaltes, zeigt Chancen und Risiken auf und gibt konkrete Hinweise für die Verbesserung der Budgetstruktur. Die Nutzer erhalten ein ausführliches Antwortschreiben per E-Mail oder auf Wunsch per Post. Die Daten werden streng vertraulich behandelt und nur in anonymisierter Form für statistische Zwecke ausgewertet.

Schulz sieht in der finanziellen Allgemeinbildung auch einen Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung in Deutschland. Schulz: „Wenn Politik und Unternehmen ihr Handeln an einer nachhaltigen Entwicklung ausrichten, sollten auch private Haushalte in die Lage versetzt werden, diesem Leitbild zu folgen. Wir werden daher den Aspekt der Nachhaltigkeit stärker in unser Bildungsangebot integrieren.“ Die Sparkassen-Finanzgruppe beteiligt sich an der UN-Dekade „Bildung für eine nachhaltige Entwicklung“, die in diesem Jahr mit dem Schwerpunkt „Konsumverhalten und nachhaltiges Wirtschaften“ startet. Eine Entwicklung ist im wirtschaftlichen Sinn nachhaltig, wenn sie die Lebensqualität der gegenwärtigen Generation sichert und gleichzeitig zukünftigen Generationen die Wahlmöglichkeit zur Gestaltung ihres Lebens erhält.

Die Grundlagen für die BudgetAnalyse wurden in Zusammenarbeit mit Prof. Dr. Michael-Burkhard Piorkowsky, Professor für Haushalts- und Konsumökonomik an der Universität Bonn, entwickelt. Bei der Vorstellung der  BudgetAnalyse in Berlin hob Professor Piorkowsky hervor: „Die neue BudgetAnalyse ist konsequent auf die Lebenslagen- und Zielorientierung ausgerichtet. An den eigenen Mitteln und Zielen müssen der Mitteleinsatz und die Beurteilung des Erfolgs ausgerichtet werden. In Wirklichkeit ist dies stets im Fluss. Ziele und Mittel verändern sich. Menschen lernen bewusst und unbewusst. Die neue BudgetAnalyse unterstützt diesen Prozess zum einen durch die Aufforderung, die Ziele genau zu benennen und damit auch zu überdenken, zum anderen durch die Rückmeldung über die erzielten Ergebnisse des Haushaltsmanagements.“

Der schnellste Weg zur kostenlosen BudgetAnalyse führt über die Internetadresse www.geld-und-haushalt.de . Dort können auch die weiteren kostenlosen Angebote von „Geld und Haushalt“ bestellt werden. Die Unterlagen zur BudgetAnalyse können aber auch postalisch bei Geld und Haushalt - Beratungsdienst der Sparkassen-Finanzgruppe, Postfach 11 07 40, 10837 Berlin angefordert werden. Der Beratungsdienst „Geld und Haushalt“ wendet sich mit kostenlosen Angeboten an alle Verbraucher und hat das Ziel, die wirtschaftliche Kompetenz und Gestaltungsspielräume von Privathaushalten zu stärken, die finanzielle Allgemeinbildung der Bevölkerung zu verbessern und auf diesem Weg der zunehmenden Überschuldung von Privathaushalten vorzubeugen.

Für weitere Informationen oder Fragen:

Michaela Roth

Deutscher Sparkassen- und Giroverband
Charlottenstraße 47, 10117 Berlin

Telefon +49 30 20 22 51 15
Telefax +49 30 20 22 54 91

eMail: michaela.roth@dsgv.de
www.dsgv.de

 

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