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Im "Cyberspace" die persönlichen Ausgaben im Blick


Berlin, Juni 2008. Datensichere Haushaltsbuchführung im Internet/ Individuelle Stichwortvergabe ermöglicht detallierte Ausgabenanalyse.

Überall erreichbar und online – Handy, Computer und Internet haben unseren Alltag revolutioniert. Ob Steuererklärung oder Kontoführung: Vieles ist durch sichere Internet-Lösungen einfacher geworden. Inzwischen erledigen allein bei den Sparkassen zwölf Millionen Verbraucher – das sind rund 30 Prozent aller Sparkassen-Girokontenbesitzer – ihre finanziellen Transaktionen im Online-Banking-Verfahren. Vor einigen Jahren sorgten die ersten PC-Programme für eine Vereinfachung der Steuererklärung. 2007 erklärte sich bereits jeder fünfte Steuerzahler online – ganz sicher über das Internet. Auf eine ähnliche Entwicklung setzt Geld und Haushalt – Beratungsdienst der Sparkassen-Finanzgruppe mit dem neuen „Web-Budgetplaner“. Über einen kostenlosen und datensicheren Internetzugang bietet er weltweit jedem Verbraucher mit Internetanschluss die Möglichkeit, die eigene Haushaltsbuchführung einzusehen, Ausgaben zu aktualisieren und jederzeit den virtuellen Kassensturz machen zu können.

Wer Überblick über seine persönlichen Ausgaben haben möchte, kommt um das Führen eines Haushaltsbuches nicht herum. Ob dies nun in Form einer simplen Haushaltskladde oder mit den Geld und Haushalt-Planungshilfen „Mein Haushaltsbuch“ – einem Notizheft mit vorbereiteten Tabellen und Übersichten – oder dem kostenlosen „Web-Budgetplaner“ geschieht, bleibt jedem selbst überlassen. „Wichtig ist, dass sowohl die Einnahmen als auch die festen und die variablen Ausgaben kontinuierlich über einen längeren Zeitraum dokumentiert werden. Denn nur dann können die Daten ausgewertet, das Konsumverhalten analysiert, Ausgabenfallen ausgemacht und mögliche Einsparpotentiale erkannt werden“, betont Korina Dörr vom Beratungsdienst Geld und Haushalt. Doch während das Führen eines Haushaltsbuches bislang oft eine zeitaufwändige Fleißarbeit darstellte, ist sich die Expertin sicher: Der neue „Web-Budgetplaner“ revolutioniert die Haushaltsbuchführung.

Um ihn nutzen zu können, müssen interessierte Verbraucher lediglich auf der Internetseite www.geld-und-haushalt.de den kostenlosen, datensicheren Zugang zum „Web-Budgetplaner“ aktivieren und sich mit ihrer E-Mailadresse und einem Benutzernamen anmelden. „Die Anmeldung erfolgt völlig anonym“, betont Korina Dörr und unterstreicht: „Mit der Registrierung wird lediglich ein Aktivierungslink und ein generiertes Passwort von Geld und Haushalt an den User geschickt. Damit kann er sich einloggen und unseren Service völlig kostenfrei nutzen.“ Weitere Details zur Person wie die Adresse etc. werden nicht benötigt. Sobald der User seinen Zugang aktiviert hat, kann er zu seinem Benutzernamen ein persönliches Passwort hinterlegen. „Das sollte aus Sicherheitsgründen keine nachvollziehbare Wortkonstellation, sondern stets eine Kombination aus Buchstaben und Zahlen sein“, empfiehlt Korina Dörr.

Im nächsten Schritt werden Einnahmen und Ausgaben mit Hilfe eines komfortablen Buchungssystems erfasst. „Sinnvoll ist es mit den Einnahmen zu beginnen, denn sie sind zahlenmäßig überschaubar“, rät Dörr. Mit den Kontoauszügen zur Hand sollte man dann zunächst alle festen, wiederkehrenden Ausgaben erfassen – egal ob sie monatlich fällig sind wie Miete, Strom und Gas, im dreimonatigen Turnus wie die Rundfunkgebühren und einige Vereinsbeiträge oder halbjährlich bzw. jährlich wie viele Versicherungen. Einmal in das Online-Haushaltsbuch eingetragen, lassen sich diese Ausgaben übrigens automatisch über Jahre fortschreiben.

Mit Hilfe von Stichworten, die der Verbraucher anhand seiner persönlichen Präferenzen vergibt, kann er dann die Zuordnung einzelner Ausgaben für die spätere Auswertung ganz individuell verfeinern. Wie das funktioniert macht Korina Dörr am Beispiel der Lebensmitteleinkäufe deutlich: „Hier kann der Verbraucher anhand weiterer, zuordnender Begriffe wie Discounter, Bioladen, Kiosk oder auch Tankstelle vermerken, wie viel Geld er für den Einkauf gesunder Lebensmittel im Bioladen ausgibt – aber auch welchen Anteil Spontaneinkäufe an Kiosk oder Tankstelle am monatlichen Lebensmittelbudget haben.“ Diese weiteren Zuordnungen verfeinern die Ausgabenstruktur bis ins kleinste Detail. Denn natürlich kann man nicht nur nach Warengruppen wie „Kleidung“ oder Bereichen wie „Freizeit“, „Arbeit“ oder „Schule“ unterscheiden, sondern alle Posten auch den entsprechenden Personen im Haushalt zuordnen.

Ob die Ausgaben für den täglichen Snack auf dem Weg ins Büro, die kompletten Unterhaltskosten fürs Auto oder Jahresausgaben für Hobbys: Je konsequenter und länger Verbraucher ihre Ausgaben in den „Web-Budgetplaner“ einpflegen und mit den entsprechenden Stichworten versehen, desto solider sind die Zahlen und das Detailwissen um ihre finanziellen Verhältnisse. „Schon nach wenigen Monaten spürt man mögliche Kostentreiber im Haushalt auf“, ermuntert Korina Dörr zur Haushaltsbuchführung. Denn im Gegensatz zum klassischen Haushaltsbuch, wo nach jedem Monatsende die eigentliche Rechenarbeit erst beginne, biete der Online-Planer mit wenigen Klicks komfortable Auswertungen und Übersichten über die Einnahmen-Ausgaben-Situation und ganz persönliche Konsumgewohnheiten.

(Quelle: nordpress, Juni 2008)

 

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