Berlin, Dezember 2006. Haushaltkalender 2007 erleichtert Budgetplanung und Ausgabenkontrolle / Spartipps zum Umgang mit Wasser.
Heizung, Strom, Wasser – die verbrauchsabhängigen Nebenkosten sind zu einem immensen Kostenfaktor geworden. Mit dem Jahresende steht vielen Mietern und Wohneigentümern die Abrechnung für 2006 ins Haus – die nicht selten mit einer Preisanhebung für 2007 einhergeht. Da für Gas, Strom und Wasser so genannte „Abschläge“ im Voraus zu zahlen sind, können die Verbraucher zunächst nur die erhöhten Beträge in der Planung ihrer Gesamtausgaben für 2007 berücksichtigen und über das Jahr versuchen, den Verbrauch zu reduzieren.
Konsequenz dieser, aber auch aller weiteren für 2007 angekündigten Teuerungen etwa durch die Mehrwertsteuererhöhung ist jedoch: Das monatliche Budget „zum Leben“ – also etwa für Nahrungsmittel, Hygieneartikel und Kleidung – wird im Vergleich zum Vorjahr geringer. Wie viel das ist, muss jeder Verbraucher ganz individuell für sich ermitteln. Hilfreich ist dabei allerdings der traditionell von Geld und Haushalt – Beratungsdienst der Sparkassen-Finanzgruppe herausgegebene „Haushaltskalender“. Die darin enthaltene Übersicht „Gesamtausgaben 2007“ können Verbraucher in drei Schritten ausfüllen und so feststellen, wie viel Geld ihnen monatlich zur freien Verfügung bleibt.
Im ersten Schritt werden dazu die Nettoeinnahmen errechnet, in dem zum Beispiel der Lohn oder das Gehalt, Kindergeld etc. addiert werden. Im zweiten Schritt werden alle regelmäßigen Zahlungsverpflichtungen, also zum Beispiel die Miete einschließlich aller Nebenkosten, Versicherungsbeiträge, Kreditraten, Rundfunk- und Fernsehgebühren etc., addiert und so die festen Ausgaben ermittelt. „Sinnvoll ist es, die festen Ausgaben für alle Monate zu ermitteln, um auch solche Belastungen zu erfassen, die viertel- oder halbjährlich anfallen“, rät Reiner Hardt von Geld und Haushalt – Beratungsdienst der Sparkassen-Finanzgruppe. Von der Summe der monatlichen Nettoeinnahmen wird die Summe der festen monatlichen Ausgaben abgezogen – das Ergebnis ist dann das monatliche Budget für die veränderlichen Ausgaben. „Und über diese sollten Verbraucher ebenfalls mit Hilfe des Haushaltskalenders 2007 Buch führen, damit sie stets den finanziellen Überblick haben“, empfiehlt Hardt.
Doch der Haushaltskalender beinhaltet nicht nur Übersichten, die die Ausgabenerfassung im Sinne eines „Haushaltsbuches“ erleichtern, sondern auch zahlreiche Verbrauchertipps, wie man Ausgaben reduzieren und vergleichsweise einfach aber effektiv sparen kann. Thematischer Schwerpunkt im Haushaltskalender 2007 ist dabei übrigens der Umgang mit Wasser. „128 Liter Wasser verbrauchen deutsche Haushalte durchschnittlich pro Person und Tag“, weiß der Geld und Haushalt - Experte und hält folgenden Wasser sparenden und damit Geldbeutel schonenden Tipp parat: „Etwa ein Drittel des Wasserverbrauchs im Haushalt rauscht durch die Toilette. Durch einen WC-Wasserstopp im Spülkasten sinkt der Verbrauch von neun auf nur noch drei bzw. sechs Liter pro Spülung.“ Wie effektiv die Einrichtung im Spülkasten spart, zeigt die nächste Wasserabrechnung in Euro und Cent. Denn wenn die geleisteten Vorauszahlungen höher lagen als der tatsächliche Verbrauch, gibt es natürlich Geld zurück.
Mehr Tipps rund um das Thema Geld und Haushalt können interessierte Verbraucher im „Haushaltskalender 2007“ nachlesen.
Er kann kostenlos bei Geld und Haushalt – Beratungsdienst der Sparkassen-Finanzgruppe, Postfach 11 07 40, 10837 Berlin, unter Telefonnummer 0 18 01 / 54 74 90 oder im Internet unter www.geld-und-haushalt.de bestellt werden.
(Qelle: nordpress, Dezember 2007.)
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